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Festival Mémoires © Opéra de Lyon
Le Couronnement de Poppée - Studio de l'Opéra de Lyon

Festival Mémoires („Erinnerungen“: das Festival)

Vom 7. März bis zum 5. April 2017 an der Oper von Lyon und am TNP von Villeurbanne

Die Oper ist, genau wie das Theater, eine Kunst des Augenblicks, des Vergänglichen, die dem Zuschauer die einzigartige Gelegenheit bietet, „zu lieben, was man kein zweites Mal zu sehen vermag“ (« Aimer ce que jamais on ne verra deux fois », Alfred de Vigny), dessen Emotionen jedoch unvergesslich in unserer Erinnerung bleiben.

Das ist das Thema, das die Lyoner Oper für sein jährliches Festival ausgewählt hat. Zu dieser Gelegenheit wird Ihnen ein Wiedersehen mit drei Aufführungen geboten, die die vergangenen Jahrzehnte geprägt haben, Werke von drei deutschen Schöpfer, die heute verschwunden sind:

Elektra von Richard Strauss, in der in Dresden 1986 produzierten Version von Ruth Berghaus (1927-1996), die das Orchester auf die Bühne stellt und so aus dem Ensemble eigenständige Protagonisten des Dramas macht. Die Sänger ihrerseits hocken auf einem steilen schroffen Dekor, wie am Rande eines Abgrunds... Eine Tragödie des Fluchs der Atriden, von Gewalt, Verrat und Rache geprägt, mit Elena Pankratova in der Rolle der Elektra.

Tristan und Isolde von Richard Wagner, in der 1993 in Bayreuth dargebotenen Version von Heiner Müller, monumental und schlicht. Mit Ann Petersen in der Rolle der Isolde, und dem Tenor Daniel Kirch in der von Tristan. Die Geschichte einer leidenschaftlichen und dennoch unmöglichen Liebe, im Ausdruck von erhabener Schönheit.

Mit der Krönung der Poppea versetzen die jungen Sänger des Studios der Lyoner Oper ihr Publikum ganz in das barocke Universum Monteverdis. Die ganze Leidenschaft des Neros für die hübsche und ehrgeizige Poppea, die durch Verrat, Mord und Verbannung geprägt ist, bildet die Kulisse für diese Oper, die eine der allerersten war. Geboten wird hier die Inszenierung von Klaus Michael Grüber aus dem Jahr 2000, ein schlichtes Bühnenbild, das an die antiken Freskenbilder erinnert.

Mehr Informationen: www.opera-lyon.com

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