Only Lyon - Tourismus und Kongresse

Nathan Leitner, Président du Skatepark de Lyon
Loïc Benoit, Photographe de Skate
Skate park sur les berges à Lyon

Lyon, international renommierte Skater-Stadt

Loïc Benoit und Nathan Leitner

Auch heutzutage noch fährt man Skateboard, um sich abzugrenzen.

Können Ihr uns erzählen, wer ihr seid und wo wir hier gerade sind?

Nathan Leitner (NL): Ich bin Nathan Leitner, ich bin Geschichts- und Erdkunde-Lehrer. In meiner Freizeit bin ich freiwillig Vorsitzender der Vereinigung, die sich um den Skatepark in Lyon kümmert, die ADRSB (Vereinigung für Cityroller-Skateboard-BMX).

Loïc Benoit (LB): Ich heiße Loïc Benoit, ich bin seit Jahren leidenschaftlicher Skateboarder. Da ich hauptberuflich unabhängiger Fotograf bin, arbeite ich viel mit Skatern aus Lyon zusammen. Außerdem bin ich Herausgeber eines Skate-Magazins, dass Gone heißt ( http://goneskatemag.com ).

NL: Der Skatepark von Lyon hat insgesamt 1500m² und ist der einzige der Region, der es ermöglicht, diese Sportarten zu betreiben, ohne auf den Wetterbericht achten zu müssen.  Unsere Organisation besteht aus ca. 5500 Mitgliedern, die größte in unserer Region.

LB: Ich hab Ende der 80er angefangen zu skaten, als die zweite Welle dieses importierten Produkts aus den USA über Frankreich hereinbrach. Somit entstanden Infrastrukturen und ein wahres Netzwerk, dass alle möglichen Produkte rund um das Skateboarden vertrieb. Auch heutzutage noch fährt man Skateboard um sich abzugrenzen und sich nicht eingeschränkt zu fühlen von Trainern, Training oder Stoppuhren.

Wer betreibt diesen Skate-Park?

NL: Wir versuchen eine ganze Reihe Maßnahmen zu ergreifen, um die praktischen Möglichkeiten des Skateboardens zu verbessern. In diesem Rahmen haben wir Skateboardlehrer eingestellt, die ein staatliches Skateboard-Diplom haben, sowie zum Beispiel Mathieu Hilaire. Diese Leute sind im Milieu Lyons bekannt und bieten innerhalb des Parks Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kurse an. Wir laden außerdem zu mehreren Events ein, damit einjeder seine Fähigkeiten hier testen kann. Wir haben zum Beispiel die zweite Runde der Französischen Meisterschaften von Big auf unserer Halfpipe veranstaltet.

Wir haben außerdem unsere eigene Webseite, http://skateparkdelyon.com/ . Wir haben 2012 ein Projekt ins Lebens gerufen, Blacklist, auf dem wir immer einen Skater aus Lyon präsentieren.

Wofür steht Lyon in der Skate-Welt?

LB: Anfang 2000 war Lyon eine der wichtigsten Städte Europas und sogar der Welt in Sachen Skateboarding. Das ist auch heute noch so. Der Name „Gorge du Loup“ ist in der ganzen Welt bekannt, da der Ort gefilmt und in den Medien vermarktet wurde. Skater aus der ganzen Welt sind hergekommen, um diesen Sport zu testen.

NL: Damals gab es das Conforama de Caluire, das zog eine Menge Leute an, genau wie die Ledges de Foch, die immer noch ein aktuell beliebter Spot sind. Lyon ist der Bewegung gefolgt und hat die Bauerlaubnis zu neuen Spots gegeben, so zum Beispiel in neuen Vierteln wie Confluence.

LB: Wir befinden uns in einem Skate-Park, wo ein Teil des Skateboardings stattfinden. Man muss jedoch daran erinnern, dass Skateboarding von der Straße kommt und auch dort hingehört. Mehr und mehr architektonische Projekte beziehen Skateboarding mit ein. Die Architekten arbeiten zusammen mit Skatern, um ein Zusammenleben zu ermöglichen, dass alternativen Transportmöglichkeiten Raum schafft. Das alles aus dem Ziel heraus, eine Stadt zu schaffen, in der man sich wohl fühlt.

Crédits images:
Arnaud Chentil (Prises au Skatepark de Lyon)
Fred Mortagne (Prises de vue au début des années 2000)
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