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Xavier Vaillant, directeur du zoo de Lyon

In den Kulissen des Lyoner Zoos

Xavier Vaillant, Zoodirektor

Der mitten im „Parc de la Tête d’Or“ gelegene Lyoner Zoo umfasst 65 Tierarten, von denen die Hälfte vom Aussterben bedroht ist. Vorbereitung der Futterrationen, Fortpflanzung seltener Tierarten, Aufzucht der neuen Pensionäre – Xavier Vaillant öffnet uns die Kulissen des acht Hektar großen Zoos. 

Was ist das Besondere am Lyoner Zoo?

Unser Zoo ist dreifach ungewöhnlich. Zunächst einmal befindet er sich im „ Parc de la Tête d’Or “, dem größten Stadtpark Europas. Dann ist der Zutritt kostenlos, was sehr selten ist. Und schließlich ist er Teil eines europäischen Zuchtprogramms. Über die Hälfte der 65 Tierarten in dem acht Hektar großen Zoo sind in ihrer natürlichen Umgebung vom Aussterben bedroht. Durch die Organisation der Fortpflanzung, die Aufzucht und den Austausch mit anderen europäischen Zoos tragen wir zur Erhaltung dieser Tierarten bei.

Welche Strecke empfehlen Sie uns für den Zoobesuch?

Wir organisieren eine  Führung durch die Kulissen , um zu erfahren, was hinter dem Beruf der 25 Mitarbeiter des Zoos steckt. Die Führung umfasst den Vogelzuchtbereich, die Brutapparate und den Beruf unserer Tierpfleger. Zurzeit züchten wir beispielsweise Mandschurenkraniche in Partnerschaft mit dem Choreographen Luc Petton, der sie in einem kommenden zeitgenössischen Ballett inszenieren möchte!

Wir öffnen auch die Türen des Hofes vom Raubtiergehege, der Kantine unserer Bewohner. So lässt sich leicht verstehen, dass jedes Tier seine besonderen Futtergewohnheiten hat, die es zu beachten gilt.

Welche Tiere sind die Wahrzeichen des Zoos?

Unser ältestes Tier ist Lulu, ein 59 Jahre altes Gibbon-Weibchen, dem die Lyoner regelmäßig einen Besuch abstatten. Besonders verbunden fühlen wir uns auch mit Kissa, unserer Giraffe, die letztes Jahr zur Welt kam. Bei meiner Ankunft in Lyon habe ich eine besonders fesselnde Art entdeckt – den Blaukappenhäherling. Dieser kleine, in China heimische Vogel hat eine unter Vögeln sehr eigentümliche Biologie, da die Jungen von beiden Eltern gemeinsam aufgezogen werden. Heute gibt es in China nur noch 300 Exemplare, es handelt sich daher um eine sehr seltene Vogelart. 

Welche Aktivitäten werden im „Parc de la Tête d’Or“ sonst noch angeboten?

In dem 117 Hektar großen  Park  befinden sich ein  Kaspertheater , Quads, eine Bimmelbahn, ein Minigolf, Karussells und vieles mehr. Sie können auch einen der größten  botanischen Gärten  Frankreichs mit einem wunderschönen Rosengarten besichtigen und sich an einem über 20 Hektar großen See entspannen.

www.zoo.lyon.fr

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