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Thierry Raspail, directeur du musée d'art contemporain de Lyon
Vue de l'expo Keith Haring - © Stéphane Rambaud 2008
Bâtiment du MAC - Blaise Adilon

Moderne Kunst gehört in Lyon zum Alltag

Thierry Raspail,Vorsitzender des Museums für moderne Kunst

Thierry Raspail, Vorsitzender des Museums für moderne Kunst

Heute kann man nicht mehr von Besonderheiten sprechen, wenn es um die Schaffung moderner Kunst geht, sei es in Lyon oder anderswo. Es gibt hingegen, was die Verbreitung von Kunst betrifft, in Lyon schon immer die Tradition, ein Publikum auf etwas aufmerksam zu machen. Die Kunst ist Teil des Alltags in Lyon.

Was ist das Besondere am Museum für moderne Kunst in Lyon ?

Charakteristisch für das Museum ist, dass wir hier keine Dauerausstellung haben. Wir überlassen den Künstlern die Freiheit, nicht nur ihre Kunstwerke zu schaffen, sondern auch den gesamten Umgebungsraum zu gestalten. Alle drei Monate präsentiert sich das MAC von einer vollkommen anderen Seite. Das erklärt vielleicht, weswegen 52% unseres Publikums jünger als 26 Jahre alt ist: es gibt hier ständig Neues zu entdecken.

Ist Lyon in Sachen moderner Kunst eine dynamische Stadt?

Interessanterweise hat Lyon lange ein eher strenges und zurückhaltenden Image in Sachen Kreativität gehabt, obwohl diese Stadt schon immer Potential hatte. In den 60er gab es hier immer avantgardistische Herbstsalons. Lyon war außerdem die erste Stadt die die ELAC ins Leben gerufen hat, ein Kunstzentrum, dass sich bei Perrache befindet und wo jeder kostenlosen Zutritt hat. Seitdem wurde auch das Institut für moderne Kunst in Villeurbanne eröffnet. Lyon beherbergt außerdem die FRAC, den regionalen Fond für moderne Kunst. Das Institut, das Museum, die École des Beaux-Arts aber auch die Biennale sind international anerkannte Institutionen. Sie arbeiten zusammen und haben in den letzten Jahren eine interessante kreative Dynamik in Lyon entwickelt.

Was ist das Besondere an moderner Kunst aus Lyon?

Man kann heutzutage nicht mehr von Besonderheit in der Schaffung moderner Kunst sprechen, sei es in Lyon oder anderswo. Im Gegenzug hierzu gab es in Lyon schon immer eine Tradition, sich auf die Suche nach einem Publikum zu machen und dieses anzulocken. Kunst gehört in Lyon zum Alltag. Lyon ist im Übrigen bekannt geworden für seine künstlerischen Parkhäuser. Sie sind nicht nur sauber und beleuchtet, sie präsentieren außerdem sehr schöne Kunstwerke und es wird klassische Musik gespielt. Man stößt in der ganzen Stadt auf Kunstwerke an alltäglichen Orten: zum Beispiel auf dem Platz Antonin Poncet, wo man den Blumenbaum von Jeon Hwa Choi bestaunen kann, ein Geschenk an die Biennale. In Zukunft sollten Projekte an den Flussufern Teil dieser Tradition werden.

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